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ADHS

Die offizielle Definition von ADHS ist Aufmerksamkeits-Defizit Hyperaktivitäts-Syndrom.
Für mich sind Menschen mit der Diagnose ADHS jedoch Menschen,
die Anders Denken (Hoch) Sensibel sind.
Sie nutzen ihre rechte (intuitive, emotionale) oder linke (analytische, rationale) Gehirnhälfte stärker. Deshalb sind sie häufig überdurchschnittlich intelligent, willensstark, intuitiv, sehr empathisch, sozial, kreativ oder analytisch, autonom und rational. Diese ungleiche Auslastung des Gehirns kann zu Konzentrationsproblemen, Lese-, Rechtschreib- und Rechen-Schwächen, aber auch motorischer Unruhe führen. Häufig mangelt es an Erdung und Abgrenzung. Gefühle der Einsamkeit und des Andersseins erschweren es, sich dem Leben zu öffnen.
Pippi Langstrumpf
Bei ADHS ist das Gehirn überlastet.
Unter anderem werden über den visuellen Cortex zu viele Informationen aufgenommen, anstatt relevante Informationen zu filtern. Dies führt zu einer Überforderung der Großhirnrinde, die für die Verarbeitung von Sinneswahrnehmungen zuständig ist. Ebenso kommt es zu einer Überlastung des präfrontalen Cortex, der für die Handlungssteuerung und emotionale Prozesse verantwortlich ist. Diese Bereiche des Gehirns arbeiten deshalb nicht optimal zusammen und müssen entsprechend stimuliert werden.

Psychosomatische Beschwerden verstärken auftretende Unsicherheiten zusätzlich.
ADHS und Autismus-Spektrum-Störungen werden häufig gemeinsam diagnostiziert. Menschen mit ADHS können nur selten im Hier und Jetzt sein. Sie sind damit beschäftigt, sich – unbewusst – vor Erfahrungen zu schützen, die ihnen Angst machen. Dafür benötigen sie Vermeidungsstrategien, die ihnen zu viel Energie abverlangen. Sie bleiben in ihrer vermeintlichen Komfortzone, was noch mehr Schmerz verursacht und keine Entwicklung zulässt. Ihr Nervensystem ist im Dauerstress und sie suchen nach Ablenkungen, die sie beruhigen.